Die Kraft der Worte: Ein literarischer Abend in der Bölschestrasse

Von Denise Grytzka, Sozialdienst Seniorenresidenz Bölschestraße

Am 26. Februar 2025 versammelten sich 23 Bewohnerinnen und Bewohner, Mieterinnen und Mieter zu einem besonderen Abend der Worte und Gedanken. Denise Grytzka, engagierte Sozialarbeiterin und leidenschaftliche Literaturliebhaberin, hatte zu einem Literaturkreis eingeladen – einem Raum für
Austausch, Inspiration und Reflexion. Die Teilnehmenden brachten nicht nur Bücher mit, die sie gerade lasen, sondern auch selbst verfasste Werke: Romane, Kurzgeschichten und tiefgehende Poesie, die
von persönlichen Erlebnissen und inneren Welten erzählten. Es war ein Abend, an dem Literatur nicht nur gelesen, sondern gelebt wurde. Denise Grytzka stellte eines ihrer Lieblingsbücher vor: „Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd“ von Charlie Mackesy. Ein Werk, das mit seinen zarten Illustrationen und philosophischen Gedanken über Freundschaft, Mut und Menschlichkeit tief berührt. Die Diskussion darüber führte zu bewegenden Gesprächen über das Leben, über Verlust, Hoffnung und die Bedeutung kleiner Gesten der Güte. Die Atmosphäre war getragen von Offenheit und einer seltenen Verbundenheit. Es wurde gelacht, diskutiert, gestaunt – und manchmal auch innegehalten, wenn ein Gedicht oder ein Satz im Raum nachklang und in den Herzen der Zuhörenden widerhallte. Literatur hat die Kraft, Menschen zu verbinden, Brücken zwischen Erfahrungen zu schlagen und Perspektiven zu erweitern. Dieser Abend war ein lebendiges Beispiel dafür, dass Geschichten nicht nur auf Papier existieren – sie leben in uns, in unseren Gedanken und in den Gesprächen, die wir miteinander führen. Vielleicht ist es genau das, was Bücher so besonders macht: Sie geben uns nicht nur die Möglichkeit, andere Welten zu betreten, sondern auch, uns selbst und einander besser zu verstehen.

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