„Jung trifft Alt“ in der Bölschestraße

Seit Ende September besucht die zwölfjährige Finja unsere Seniorenresidenz Bölschestraße im Rahmen des Projektes „Lernen durch Engagement“. Mit ihrer offenen Art und ihren kreativen Ideen bringt sie frischen Schwung in den Alltag unserer Bewohner*innen. Finja bereitet sich selbstständig auf ihre Besuche vor und testet aus, welche Aktivitäten gut ankommen. Mal wird bei „Stadt, Land, Fluss“ gelacht, mal entstehen kleine Kunstwerke beim Steine bemalen und mal sorgt das Fragespiel „Erzählt euch mehr“ für
überraschend tiefgründige Gespräche. Es spielt keine Rolle, ob jemand mit oder ohne Demenz teilnimmt, alle wurden erreicht, gehört und hatten das Gefühl gebraucht zu werden.

„Generationenarbeit ist ein Geschenk für beide Seiten. Junge Menschen wie Finja lernen Verantwortung, Empathie und Wertschätzung, während ältere Menschen neue Energie, Aufmerksamkeit und echte Verbindung erfahren. Solche Projekte zeigen eindrucksvoll, wie bereichernd es ist, Brücken zwischen den Generationen zu bauen. Am Ende profitieren alle: Die Jungen durch Erfahrung, die Älteren
durch Teilhabe und die Gemeinschaft als Ganzes durch mehr Miteinander“, sagt Denise Grytzka, Sozialdienst.

Intranet durchsuchen