Kürzlich fand in unserer Seniorenresidenz Bölschestraße im geschützten Wohnbereich eine besondere Beschäftigungseinheit statt. Unter Anleitung unserer Kollegin Petra Schütze schnippelten die demenziell erkrankten Bewohner*innen Gemüse und drapierten es zu farbenfrohen Kunstwerken. Es wurde gestaunt und noch mehr gelacht.

Wer wollte, kreierte aus wahllos verstreuten Pappbuchstaben neue Wörter, Manche sinnvoll, manche sogar poetisch. „Demenz bedeutet nicht: Ich kann das nicht mehr. Es bedeutet: Ich brauche jemanden, der mich wieder an meine Möglichkeiten erinnert. Jeder gelungene Handgriff, jedes gefundene Wort, jedes Lächeln ist ein kleines Stück Würde, das erhalten bleibt,“ sagt Denise Grytzka vom Sozialdienst. Sie bedankt sich im Namen des Teams bei der Kollegin, der es immer wieder gelingt, das, was in den Bewohner*innen schlummert, hervorzulocken und sichtbar zu machen. Danke!
